Taschenlampe im Netz

Die Fälle werden der Reihe nach freigeschaltet, wie Level. Dies ist Fall 192 von 200.
Wien, Sonntag, 11. Mai 2003, 9 Uhr. In einem großen Kunstmuseum an der Ringstraße, dessen Fassade wegen der Sanierung voller Gerüste hängt, fand die Kuratorin Hedwig Lanz um 8:20 Uhr den Saal 37 offen im Wind.
Das Fenster im ersten Stock war zerbrochen, das Gerüstnetz aufgeschnitten und die zentrale Vitrine zertrümmert. Das Salzfass der Sirenen aus Gold und Email von 1543, geschätzt auf 50 Millionen Euro, war verschwunden.
Die Zentrale im Untergeschoss meldete um 3:55 Uhr einen Alarm in Saal 37. Um 3:56 Uhr schaltete ihn jemand wieder scharf, und niemand ging nach oben.
Drei Personen hatten den Schlüssel, den Code oder die Leiter zu diesem Saal. Eine von ihnen weiß, wo das Salzfass ist.
Kunstsaal eines Wiener Museums, 2003, morgens, die zentrale Vitrine zersplittert und leer.
Verdächtige
Gernot PfeilerTechniker der Firma, die die Alarmanlage des Museums wartet, 47 Jahre
Wilma StrasserNachtwächterin des Museums, die den Alarm wieder scharf geschaltet hat, 56 Jahre
Radko MrázekPolierPolier Vorarbeiter auf dem Bau, der die Arbeiter einteilt und beaufsichtigt. der Firma, die die Fassade saniert, 52 Jahre
Der echte Fall
Der Diebstahl der Saliera von Cellini
Wien, Österreich, 2003
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